Südafrika – Panorama Route: Naturwunder entdecken

Erlebe die Schönheit Südafrikas auf der Panorama Route. Besuche den Blyde River Canyon und beeindruckende Wasserfälle.

Panorama Route

Die Panorama Route im äußersten Osten Südafrikas zählt zu den faszinierendsten Straßen des Landes und verspricht ein unvergessliches Erlebnis. Entlang der majestätischen Drakensberge eröffnet sich eine atemberaubende Kulisse aus vielfältigen Landschaften, tiefen Schluchten und beeindruckenden Wasserfällen. Diese malerische Strecke verbindet zahlreiche Highlights wie den Blyde River Canyon, die Three Rondavels und den God’s Window, die jeden Besucher begeistern und inspirieren.

Die Panorama Route ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Abenteurer gleichermaßen! Hier gibt es unzählige Möglichkeiten, die beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden und aktiv zu werden – sei es bei einem aufregenden Wanderausflug, einer Radtour oder einem entspannten Picknick in der Natur.

Südafrika Panorama Route Highlights
Willkommen auf der Panorama Route!

Allgemeine Informationen

Die Panorama Route in Südafrika gehört zu den spektakulärsten Reisezielen des Landes und führt durch die zerklüfteten Drakensberge in der Provinz Mpumalanga. Die Route ist berühmt für ihre atemberaubenden Ausblicke auf den Blyde River Canyon – den drittgrößten Canyon der Welt – sowie für beeindruckende Wasserfälle und einzigartige Gesteinsformationen. 

Die Panorama Route verläuft im Wesentlichen zwischen den Städten Sabie und Graskop und bietet zahlreiche markierte Aussichtspunkte (Viewpoints) und Natursehenswürdigkeiten.

  • Dauer: Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten entspannt zu besuchen und Zeit für Fotos oder kleinere Wanderungen zu haben, solltest du mindestens 1 bis 2 volle Tage für die Panorama Route einplanen.
  • Anreise: Die Route liegt etwa 400 km nordöstlich von Johannesburg und lässt sich gut als Zwischenstopp auf dem Weg zum oder vom Krüger-Nationalpark in die Reiseplanung integrieren.
Südafrika Panorama Route Highlights
Unglaubliche Ausblicke und vielfältige Landschaften erwarten einen entlang der Panorama Route.

Meine Highlights

Blyde River Canyon

Der Blyde River Canyon ist eines der größten Naturwunder Südafrikas und der drittgrößte Canyon der Welt. Er ist besonders für seine üppige, grüne Vegetation bekannt, die ihn vom Fish River Canyon in Namibia und dem Grand Canyon in den USA unterscheidet. Der Canyon gehört zum Blyde River Canyon Nature Reserve und ist ein absolutes Highlight der berühmten Panorama Route. 

  • Länge und Tiefe: Der Canyon erstreckt sich über etwa 26 Kilometer und ist an manchen Stellen bis zu 800 Meter tief.
  • Entstehung: Die dramatische Landschaft entstand über Millionen von Jahren durch Erosion. Die Flüsse Blyde (bedeutet „glücklich“ auf Altholländisch) und Treur („trauern“) schnitten sich durch die Dolomit- und Sandsteinschichten, die entstanden, als der Superkontinent Gondwana auseinanderbrach.
  • Teil der Drakensberge: Der Canyon ist Teil der Greater Drakensberg-Schichtstufe, die sich entlang des östlichen Randes Südafrikas erstreckt. 

Einer der beliebtesten und spektakulärsten Aussichtspunkte sind die Three Rondavels: Drei ikonische, runde, grasbewachsene Felsformationen, die traditionellen afrikanischen Rundhütten ähneln.

Südafrika Panorama Route Highlights

Bourke’s Luck Potholes

Die Bourke’s Luck Potholes (deutsch: Bourkes Glück Strudellöcher) sind eine der Hauptattraktionen entlang der Panorama Route und ein beeindruckendes Beispiel für die formende Kraft des Wassers. Sie befinden sich in der Provinz Mpumalanga, dort, wo der Treur River in den Blyde River mündet und den Beginn des Blyde River Canyons markiert. 

Geologische Entstehung: Über Jahrmillionen hinweg haben wirbelndes Wasser, Sand und kleine Kieselsteine den weicheren Dolomit- und Sandstein des Flussbetts erodiert. Diese ständige, mahlende Bewegung hat eine Reihe von faszinierenden, nahezu perfekt zylindrischen und unterschiedlich tiefen Löchern (Strudellöcher oder „Potholes“) in das Gestein geschliffen. Die entstandenen Felsformationen schimmern in verschiedenen Farben wie Kupfer, Jade und Gold, abhängig von den im Wasser enthaltenen Mineralien und dem Lichteinfall. 

Namensgebung: Die Sehenswürdigkeit ist nach dem Goldsucher Tom Bourke benannt. Ironischerweise fand Bourke selbst nur eine geringe Menge Gold an dieser Stelle und hatte kein großes Glück bei seiner Suche. Er sagte jedoch korrekt große Goldvorkommen in der Umgebung voraus, die später gefunden wurden. Der Name „Bourke’s Luck“ bezieht sich also eher auf seine Voraussicht als auf seinen persönlichen Fund.

Besuchererlebnis: Besucher können die „Potholes“ über ein System aus gut angelegten, erhöhten Metallbrücken und Wegen erkunden, die direkt über und entlang der Schlucht verlaufen und hervorragende Fotomotive bieten. Der Rundweg ist relativ einfach und auch für weniger geübte Wanderer oder Kinder zugänglich (teilweise auch rollstuhlgerecht, aber nicht alle Bereiche).

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Lisbon Falls

Die Lisbon Falls sind mit 94 Metern die höchsten Wasserfälle der Panorama Route. Sie befinden sich nördlich der Stadt Graskop, wo der Lisbon Creek in einem dreigeteilten Strom über die Klippenkante in eine felsige Schlucht stürzt.

  • Aussichtsplattform: Ein kurzer, barrierefreier Fußweg führt vom Parkplatz zu einem Hauptaussichtspunkt, von dem aus man eine beeindruckende Panoramaaussicht auf die Wasserfälle und die umgebende, üppig grüne Schlucht hat.
  • Wanderung zum Fuß des Wasserfalls: Für Abenteuerlustige gibt es einen inoffiziellen, steilen Pfad, der zum Fuß der Fälle hinabführt. Der Weg ist rutschig, besonders nach Regenfällen, aber die Nähe zu den tosenden Wassermassen ist ein unvergessliches Erlebnis. 
Südafrika Panorama Route Highlights

Berlin Falls

Die Berlin Falls sind ein beeindruckender Wasserfall und gehören zu den beliebtesten Stopps auf der Panorama Route. Der Wasserfall befindet sich nördlich der Stadt Graskop und ist für seine einzigartige Form und malerische Umgebung bekannt.

  • Einzigartige Form: Die Berlin Falls stürzen in einem einzigen, schmalen Strahl 80 Meter in die Tiefe. Diesen Strom umgeben breitere Wasserflächen, die wie die Form einer riesigen Kerze wirken.
  • Namensgebung: Der Wasserfall wurde von deutschen Goldgräbern, die während des Goldrausches im 19. Jahrhundert in der Region aktiv waren, nach ihrer Heimatstadt Berlin benannt.
  • Malerische Umgebung: Der Wasserfall fällt in ein tiefes, kreisförmiges Becken mit smaragdgrünem Wasser. Das Becken ist von roten Klippen und üppiger Vegetation umgeben, was einen starken Farbkontrast erzeugt. 
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