Entdecke die Highlights von Lanzarote: vulkanische Schönheit, traumhafte Strände und einzigartige Landschaften der Kanaren.

Lanzarote
Lanzarote, die faszinierende Vulkaninsel der Kanaren, ist ein traumhaftes Reiseziel, das mit seiner atemberaubenden Landschaft, beeindruckenden geologischen Wundern und traumhaften Stränden begeistert. Über 300 Vulkane prägen das Bild dieser einzigartigen Insel und ziehen Naturliebhaber, Abenteuerlustige und Fotografen gleichermaßen in ihren Bann. Die milden Temperaturen das ganze Jahr über, das glasklare Wasser des Atlantiks und die herrlichen Strände machen Lanzarote zu einem wahren Paradies für Erholungssuchende. Von den spektakulären vulkanischen Landschaften im Timanfaya-Nationalpark bis zu den idyllischen Buchten der Playa de Papagayo gibt es hier eine Fülle an Erlebnissen, die wunderbar unvergessliche Erinnerungen schaffen. Lass dich von der Schönheit und der Energie dieser außergewöhnlichen Insel mitreißen!

Allgemeine Informationen
Lanzarote ist die nordöstlichste und viertgrößte der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Die Insel ist bekannt für ihre einzigartige vulkanische Mondlandschaft, die schwarzen Sandstrände und den prägenden Einfluss des Künstlers César Manrique, der die Architektur und den Tourismus der Insel nachhaltig gestaltete.
- Geographie: Lanzarote liegt etwa 140 Kilometer vor der afrikanischen Küste. Die Insel ist relativ flach, aber von etwa 300 Vulkankegeln geprägt.
- Klima: Lanzarote hat ein mildes, subtropisches Wüstenklima mit ganzjährig warmen Temperaturen und sehr wenig Niederschlag. Der Einfluss des Passatwinds und des Kanarenstroms sorgt für konstante Bedingungen.
- Vulkanismus: Die Insel wurde maßgeblich durch massive Vulkanausbrüche zwischen 1730 und 1736 geformt, die ein Drittel der Insel mit Lava und Asche bedeckten. Diese vulkanische Aktivität hat eine karge, aber faszinierende Landschaft hinterlassen.
- UNESCO Biosphärenreservat: Die gesamte Insel wurde 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, da sie ein Musterbeispiel für nachhaltige Entwicklung ist.
- Schwarze und goldene Strände: Lanzarote bietet sowohl Strände mit schwarzem Vulkansand (z.B. Playa de los Clicos) als auch goldene Sandstrände (z.B. Playa del Papagayo im Süden).

Route
Tag 1: Ankunft
Tag 2: Parque Nacional de Timanfaya, Playa Blanca, Playas de Papagayo
Tag 3: El Golfo & Charco de los Clicos, Los Hervideros, Salinas de Janubio
Tag 4: Cueva de los Verdes, Playa de Caletón Blanco
Tag 5: Mirador del Río, Playa de Famara
Tag 6: Tagestrip zur Nachbarinsel: La Graciosa / Spanien – La Graciosa
Tag 7: Abreise
Meine Highlights
- Playas de Papagayo
- El Golfo & Charco de los Clicos
- Los Hervideros
- Salinas de Janubio
- Cueva de los Verdes
- Parque Nacional de Timanfaya
- Playa de Caletón Blanco
- Playa Blanca
- Playa de Famara
- Mirador del Río
Playas de Papagayo
Die Playas de Papagayo sind eine Reihe von Stränden und Buchten im Süden Lanzarotes, in der Nähe von Playa Blanca. Sie gehören zum Naturschutzgebiet Monumento Natural de Los Ajaches und gelten als einige der schönsten und ursprünglichsten Strände der Insel.
- Strandtyp: Die Buchten bestehen aus feinem, goldenem Sand, der einen starken Kontrast zum umliegenden dunklen Vulkangestein bildet.
- Wasser: Das Meer ist in der Regel ruhig, kristallklar und hat eine türkisgrüne Farbe, was die Buchten ideal zum Schwimmen und Schnorcheln macht.
- Naturbelassenheit: Die Strände sind naturbelassen und weitgehend ohne touristische Infrastruktur. Sie sind von Klippen umgeben und dadurch vor Wind geschützt.
- Ausblick: Von den Stränden aus kann man bei klarer Sicht die Nachbarinsel Fuerteventura sehen.
- Abschnitte: Bei den „Playas de Papagayo“ handelt es sich nicht nur um eine einzige Bucht, sondern um eine Reihe von Stränden und kleineren Buchten, die man erwandern kann.



El Golfo & Charco de los Clicos
El Golfo ist ein kleines Fischerdorf an der Westküste Lanzarotes, das vor allem für seine beeindruckende vulkanische Landschaft und den grünen Kratersee Charco de los Clicos bekannt ist.
- Lage: Das Dorf liegt im Naturpark Los Volcanes und ist umgeben von bizarren Lavafeldern, die durch die Vulkanausbrüche von 1730 bis 1736 entstanden.
- Kulinarik: Das Dorf ist bekannt für seine Restaurants, die sich auf frischen Fisch und Meeresfrüchte spezialisiert haben und oft einen schönen Meerblick bieten.
- Fotografie: Die einzigartige Landschaft aus schwarzem Vulkangestein, dem grünen See und der blauen Brandung des Atlantiks macht das Dorf zu einem sehr beliebten Fotomotiv.
- Geologische Besonderheit: Der grüne See liegt in einem teilweise erodierten Vulkankrater, der direkt am Meer liegt. Durch die Erosion ist der Krater teilweise im Meer versunken.
- Intensive grüne Farbe: Seine auffallend grüne Farbe erhält der See durch einzellige Algen, die im sehr salzhaltigen Wasser gedeihen.



Los Hervideros
Los Hervideros ist eine spektakuläre Lavaküste an der Westküste Lanzarotes, südlich des Nationalparks Timanfaya. Der Name bedeutet auf Deutsch „die Brodelnden“ oder „die Wallenden“ und beschreibt das beeindruckende Naturschauspiel, das sich hier bei aufgewühlter See abspielt.
- Geologische Formation: Die Küste entstand bei den großen Vulkanausbrüchen von 1730 bis 1736, als die heiße Lava auf das kalte Meerwasser traf und schnell erstarrte.
- Lava-Höhlen und Grotten: Das Meer hat über Jahrhunderte Löcher, Höhlen und Grotten in das erstarrte Lavagestein geformt.
- Das Spektakel: Bei starker Brandung schlagen die Wellen mit großer Wucht gegen die Felsen und pressen das Wasser durch die Höhlen. Dies erzeugt ein beeindruckendes Schauspiel aus Gischt, Grollen und einem Gefühl, als würde die Küste kochen.



Salinas de Janubio
Die Salinas de Janubio sind die größten und wichtigsten Salinen der Kanarischen Inseln und befinden sich im Südwesten von Lanzarote, nahe den Orten Yaiza und El Golfo. Die einzigartige Landschaft aus terrassenförmig angelegten, farbigen Salzfeldern ist von großem landschaftlichem und kulturellem Wert.
- Historie: Die Salzgewinnungsanlage wurde 1895 in einer Lagune errichtet, die durch die Vulkanausbrüche des 18. Jahrhunderts vom Meer abgetrennt wurde.
- Salzgewinnung: Die Salinas sind bis heute in Betrieb und produzieren auf traditionelle, handwerkliche Weise das begehrte Meersalz. Früher war Salz für die Konservierung von Fisch von großer Bedeutung.
- Produkte: Im angrenzenden Geschäft können Besucher traditionelles Meersalz, das hochwertige Flor de Sal und andere lokale Produkte erwerben.
- Farbenspiel: Die Becken der Salinen schimmern in einer Vielzahl von Farben, von Weiß über Rosa bis Rot. Dieser Effekt wird durch die unterschiedlich hohe Salzkonzentration und die darin lebenden Mikroorganismen wie Artemia und salzliebende Bakterien verursacht.
- Ökologischer Wert: Die Salinen sind auch ein wichtiges Rastgebiet für Zugvögel und gehören zum Schutzgebietsnetzwerk ZEPA (Zona de Especial Protección para las Aves).
- Schwarzer Strand: Ein langer Strand aus schwarzem Vulkansand grenzt an die Salinen. Hier herrscht oft eine starke Brandung, was ihn für Spaziergänge, aber nicht zum Baden eignet.


Cueva de los Verdes
Die Cueva de los Verdes ist ein spektakulärer Vulkantunnel im Norden Lanzarotes, geformt durch die Aktivität des Volcán de la Corona vor Tausenden von Jahren. Sie ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen der Insel und Teil der Centros de Arte, Cultura y Turismo des Cabildo de Lanzarote.
- Geologischer Ursprung: Die Höhle ist Teil eines der längsten Vulkantunnel der Welt, der etwa 6 Kilometer lang ist und einen unter dem Meeresspiegel liegenden Abschnitt, den „Túnel de la Atlántida“, einschließt. Der Tunnel entstand, als die Oberfläche des Lavastroms erkaltete und fest wurde, während die flüssige Lava darunter weiterfloss.
- Gestaltung für Besucher: In den 1960er Jahren passte der Künstler und Architekt Jesús Soto, der die Philosophie César Manriques teilte, einen Teil des Tunnels für den Tourismus an. Er nutzte ein raffiniertes Beleuchtungssystem, das die Farben und Texturen des Vulkangesteins hervorhebt.
- Historischer Zufluchtsort: Historisch diente die Höhle den Bewohnern der Insel im 16. und 17. Jahrhundert als Versteck vor Angriffen berberischer Piraten.
Die Höhle birgt ein berühmtes Geheimnis, eine clevere optische Täuschung, die einen der überraschendsten Momente der Tour darstellt. Das Gesamterlebnis verbindet Geschichte, Geologie und Kunst auf einzigartige Weise.


Parque Nacional de Timanfaya
Der Nationalpark Timanfaya ist ein einzigartiges Naturschutzgebiet im Südwesten Lanzarotes, das durch massive Vulkanausbrüche im 18. und 19. Jahrhundert geformt wurde. Er ist bekannt für seine bizarre Mondlandschaft und die spürbare geothermische Aktivität.
- Geschichte der Ausbrüche: Zwischen 1730 und 1736 verwüsteten Vulkanausbrüche mehr als ein Viertel der Insel und begruben neun Dörfer unter Lava und Asche. Spätere Ausbrüche im Jahr 1824 vervollständigten das heutige Bild.
- Geothermische Demonstrationen: Am Islote de Hilario, einem erloschenen Vulkan im Park, können Besucher die enorme Hitze unter der Erde erleben. Bei Demonstrationen wird Wasser in tiefe Löcher gegossen, was eine Fontäne aus heißem Dampf erzeugt.
- Restaurant El Diablo: Das von César Manrique entworfene Restaurant nutzt die vulkanische Hitze aus dem Erdinneren, um Speisen auf natürliche Weise zu grillen
- Bus-Rundfahrt: Die Erkundung des Parks ist nur mit einem der bereitgestellten Busse möglich. Die 14 Kilometer lange „Feuerroute“ (Ruta de los Volcanes) führt entlang beeindruckender Krater und Lavafelder. Es ist nicht gestattet, die Busroute mit dem eigenen Mietwagen zu befahren.




Playa de Caletón Blanco
Die Playa de Caletón Blanco ist ein einzigartiger Strand im Norden von Lanzarote, in der Nähe des Fischerdorfes Órzola. Sie ist bekannt für den starken Kontrast zwischen dem strahlend weißen Sand, dem schwarzen Vulkangestein und dem türkisfarbenen Wasser.
- Natürliche Pools: Bei Ebbe bilden sich zwischen den Lavafelsen kleine, flache Pools, die sich durch die Sonne schnell erwärmen.
- Wenig Wellengang: Auch bei stärkerem Wellengang im offenen Meer sind die Badebereiche im Caletón Blanco geschützt.
- Schnorcheln: Das klare Wasser und die Felsformationen bieten gute Bedingungen zum Schnorcheln, um Muscheln, kleine Fische und Krebse zu entdecken.



Playa Blanca
Playa Blanca ist ein ehemaliges Fischerdorf an der südlichsten Spitze Lanzarotes, das sich zu einem entspannten und gehobenen Ferienort entwickelt hat. Der Ort ist für seine ruhige Atmosphäre, die malerische Strandpromenade und die Nähe zu einigen der schönsten Strände der Insel bekannt.
- Marina Rubicón: Ein exklusiver Yachthafen östlich von Playa Blanca, der zum Flanieren einlädt. Hier gibt es hochwertige Restaurants, Geschäfte und Dienstleistungen.
- Uferpromenade: Eine kilometerlange Promenade verbindet die verschiedenen Strände, den Hafen und die Marina Rubicón. Sie ist ideal für entspannte Spaziergänge mit Blick auf das Meer und die gegenüberliegende Insel Fuerteventura.
- Fähren nach Fuerteventura: Von Playa Blanca aus verkehren regelmäßig Fähren zur Nachbarinsel Fuerteventura. Die Überfahrt dauert nur rund 30 Minuten und eignet sich für einen Tagesausflug.


Playa de Famara
Die Playa de Famara ist ein beeindruckender, kilometerlanger Sandstrand an der Nordwestküste von Lanzarote. Er liegt am Fuße des mächtigen Risco de Famara, einer imposanten Klippenwand, die eine spektakuläre Kulisse für den Strand bildet.
- Sportstrand: Famara ist aufgrund des konstanten Windes und starken Wellengangs ein Paradies für Wassersportler wie Surfer, Windsurfer und Kitesurfer.
- Gefahr beim Baden: Aufgrund der starken Brandung und der gefährlichen Brandungsrückströme ist das Schwimmen an der Playa de Famara nicht zu empfehlen, auch nicht für erfahrene Schwimmer.
- Wandern und Natur: Das Famara-Massiv bietet zahlreiche Wanderwege mit atemberaubenden Ausblicken auf die Küste, die Playa de Famara und die Nachbarinsel La Graciosa.



Mirador del Río
Der Mirador del Río ist ein spektakulärer Aussichtspunkt auf der Insel Lanzarote, der von dem Künstler César Manrique in den frühen 1970er Jahren entworfen wurde. Er befindet sich auf dem Risco de Famara, der höchsten Klippe der Insel, in einer Höhe von rund 475 Metern über dem Meeresspiegel.
- Harmonie mit der Natur: Manrique integrierte den Mirador del Río harmonisch in die Landschaft, indem er die Architektur an die Felsformationen anpasste. Die Fassade ist so gestaltet, dass sie von der Straße aus fast unsichtbar ist.
- Panoramablick: Durch riesige Panoramafenster und von der Dachterrasse aus hat man einen atemberaubenden Blick über den schmalen Meeresarm „El Río“ auf die Nachbarinsel La Graciosa und den gesamten Chinijo-Archipel.



Ich freue mich über eure Anregungen und Fragen!