Entdecke die Insel der Blumen – ein abgelegenes Paradies am westlichen Ende Europas. Es erwartet dich eine unberührte und einmalige Natur!

Flores
Flores ist die westlichste Insel des Azoren-Archipels und begeistert mit atemberaubenden Landschaften und einer einzigartigen Biodiversität. Die Insel verzaubert mit ihren saftig grünen Hügeln, tiefblauen Seen und beeindruckenden Wasserfällen und zieht Naturliebhaber und Abenteurer an, die auf der Suche nach unvergesslichen Erlebnissen sind. Die dichten Wälder und die Vielzahl endemischer Pflanzenarten machen Flores zu einem kleinen Paradies für Wanderfreunde und Naturenthusiasten.
Flores ist so abgelegen, dass eine erste Besiedlung im Jahre 1470 nicht von Dauer war – erst seit dem 16. Jahrhundert leben hier ständig Menschen. Trotz täglicher Flugverbindungen wagen auch heute nur wenige Besucher den Sprung auf die entfernte Insel.
Die Abgeschiedenheit und die unberührte Schönheit von Flores machen die Insel zu einem versteckten Juwel im Atlantik, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Ob beim Wandern, beim Eintauchen in die reine Natur oder beim Genießen der herzlichen Gastfreundschaft der Einheimischen.

Allgemeine Informationen
Die Insel Flores (portugiesisch für „Blumen“) ist die westlichste Insel Europas und gehört zur Westgruppe der Azoren. Sie ist bekannt für ihre wilde, unberührte Natur, dramatische Landschaften und eine Fülle von Wasserfällen, weshalb sie auch „die rosa Insel“ (wegen der Hortensienblüte) oder einfach „die Blumeninsel“ genannt wird.
- Hauptstadt: Santa Cruz das Flores ist die größte Stadt und beherbergt den Flughafen
- Einwohner: Die Insel hat eine geringe Bevölkerungsdichte mit rund 3.793 Einwohnern
- UNESCO-Biosphärenreservat: Die gesamte Insel Flores wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, was ihre einzigartige und schützenswerte Natur unterstreicht.
- Lage: Flores liegt auf der Nordamerikanischen Kontinentalplatte, westlicher als alle anderen Azoreninseln. Die kleine Nachbarinsel Corvo liegt in unmittelbarer Nähe.
- Tourismus: Flores ist touristisch noch nicht überlaufen und zieht vor allem Naturliebhaber, Wanderer und Ruhesuchende an. Die Infrastruktur ist weniger entwickelt als auf größeren Inseln wie São Miguel oder Terceira.
- Westlichster Punkt Europas

Route
Tag 1: Anreise
Tag 2: Sete Lagoas, Lajedo
Tag 3: Poço Ribeira do Ferreiro, Cascata do Poço do Bacalhau, Fajã Grande
Tag 4: Tagesausflug nach Corvo
Tag 5: Abreise
Meine Highlights
- Sete Lagoas
- Lajedo
- Poço Ribeira do Ferreiro
- Cascata do Poço do Bacalhau
- Fajã Grande
- Tagesausflug nach Corvo
Sete Lagoas
Die Sete Lagoas (Sieben Seen) sind eine Reihe von Kraterseen auf der zentralen Hochebene. Sie liegen in den Kratern erloschener Vulkane und sind ein herausragendes Merkmal der einzigartigen vulkanischen Landschaft der Insel.
Die sieben Seen sind nach ihren physikalischen oder landschaftlichen Merkmalen benannt: Lagoa Funda (Tiefer See), Lagoa Branca (Weißer See), Lagoa Seca (Trockener See), Lagoa Comprida (Langer See), Lagoa Rasa (Flacher See), Lagoa da Lomba (Grat-See), Lagoa Negra (Schwarzer See), mit einer Tiefe von 100 Metern.
- Vulkanischen Ursprungs: Alle Seen sind Kraterseen, die sich im Inneren einer alten Caldera gebildet haben.
- Aussichtspunkte (Miradouros): Einige der Seen sind vom Straßenrand aus sichtbar, andere erreicht man über kurze Spaziergänge zu den offiziellen Aussichtspunkten. Der Miradouro Lagoas Rasa e Funda bietet einen tollen Blick auf zwei der Seen.



Lajedo
Lajedo ist eine charmante und ruhige Gemeinde (Freguesia) im Süden der Insel.
- Natur und Landschaft: Die Gegend ist bekannt für ihre unberührte und wilde Natur, charakteristisch für die gesamte Insel Flores, die ein UNESCO-Biosphärenreservat ist.
- Ruhe und Authentizität: Lajedo ist fernab vom Massentourismus und bietet eine sehr authentische, ländliche azoreanische Atmosphäre. Die lokale Bevölkerung lebt hauptsächlich von Landwirtschaft und Viehzucht.
Für Besucher, die Ruhe suchen und die dramatische, unberührte Natur der westlichsten Azoreninsel erleben möchten, ist Lajedo ein idealer Ausgangspunkt.




Poço Ribeira do Ferreiro
Der Poço da Ribeira do Ferreiro, auch bekannt als Poço da Alagoinha oder Lagoa das Patas, ist einer der magischsten und meistfotografierten Naturorte auf der Insel Flores. Er gilt als wahres Heiligtum des Friedens und der natürlichen Schönheit.
- Lage: Der Poço da Ribeira do Ferreiro liegt in der Gemeinde Fajã Grande an der Westküste.
- Einfacher Zugang: Der Zugang ist einfach und kostenlos. Vom Parkplatz an der Straße führt ein malerischer, gut gepflegter Weg in etwa 10 Minuten Fußweg (ca. 500 Meter) zum Ort hinunter, mit einem leichten Anstieg auf dem Rückweg.
Die Hauptattraktion ist eine kolossale Vulkansteilklippe, von der mehr als 20 Wasserfälle gleichzeitig herabstürzen und eine beeindruckende „Wasserwand“ bilden. Das Wasser der Wasserfälle sammelt sich in einer klaren und ruhigen Lagune, umgeben von üppiger und unberührter Vegetation. Die Umgebung zeichnet sich durch eine dichte, auf den Azoren endemische Vegetation aus, darunter Farne und Moose, die eine fast märchenhafte Atmosphäre schaffen. Der Ort ist ein Beispiel für nahezu unberührte natürliche Schönheit, wo Ruhe und Stille vorherrschen.



Cascata do Poço do Bacalhau
Der Cascata do Poço do Bacalhau ist ein beeindruckender Wasserfall von etwa 90 Metern Höhe, gelegen im malerischen Dorf Fajã Grande an der Westküste der Insel. Er ist einer der emblematischsten und am besten zugänglichen Wasserfälle der Azoren, mit einem natürlichen Becken an der Basis, das an wärmeren Tagen zum Baden einlädt.
- Lage: Er befindet sich am Ende einer kleinen Straße in Fajã Grande, dem westlichsten Ort Europas.
- Zugang: Der Zugang zum Wasserfall ist sehr einfach. Ein kurzer Fußweg von etwa 10 Minuten von einem nahegelegenen Parkplatz aus führt zum Standort.
Der Wasserfall ist eingebettet in eine Kulisse aus Basaltgestein, wo üppige Vegetation die natürliche Schönheit des Ortes ergänzt. Das Wasser des Wasserfalls mündet in eine kleine und erfrischende Lagune, in der man inmitten einer atemberaubenden Landschaft baden kann.


Fajã Grande
Fajã Grande ist eine charmante Gemeinde und der westlichste Ort Europas. Sie liegt an der Westküste der Insel und ist bekannt für ihre dramatische Landschaft, die von hohen Klippen, Wasserfällen und dem Atlantik geprägt ist.
Die Gemeinde befindet sich auf einer sogenannten „Fajã“, einer flachen Landzunge, die durch Geröll und Lavaströme am Fuße steiler Klippen entstanden ist. Direkt hinter dem Dorf erheben sich massive, fast senkrechte Klippen, von denen, besonders nach Regenfällen, zahlreiche Wasserfälle ins Tal stürzen. Dies schafft eine spektakuläre und einzigartige Kulisse.
- Westlichster Punkt: Als westlichste Siedlung Europas hat Fajã Grande einen besonderen geografischen Reiz.
- Natürliche Pools (Piscinas Naturais): An der Küste gibt es mehrere natürliche, durch Lava geformte Schwimmbecken, die bei Ebbe sicheres Baden im Atlantik ermöglichen.



Ich freue mich über eure Anregungen und Fragen!