Pico erwartet dich mit unvergesslichen Erlebnissen in der Natur. Entdecke Portugals höchsten Berg und seine Vielfalt

Pico
Willkommen auf Pico, der zweitgrößten Insel des spektakulären Azoren-Archipels! Diese beeindruckende Insel, die etwa 160 Kilometer westlich von São Miguel liegt, begeistert mit dem majestätischen Pico, dem höchsten Gipfel Portugals, der stolz aus dem Atlantik emporragt und eine Höhe von 2.351 Metern erreicht. Pico verzaubert mit atemberaubenden Landschaften, die von faszinierenden vulkanischen Formationen bis hin zu üppigen, grünen Weinbergen reichen. Hier kommen Naturfreunde und Abenteuerlustige voll auf ihre Kosten, denn die Insel hält eine Fülle an aufregenden Aktivitäten und unvergesslichen Erlebnissen bereit!

Allgemeine Informationen
Die Insel Pico ist die zweitgrößte Insel der Azoren und liegt in der Zentralgruppe des Archipels. Sie ist die jüngste der Azoreninseln (etwa 250.000 Jahre alt) und die vulkanischste. Die Insel ist vor allem bekannt für ihren beeindruckenden, namensgebenden Vulkan, ihre einzigartige Weinkultur und ihre Geschichte als Zentrum des Walfangs.
- Madalena: Die größte Stadt und das administrative Zentrum der Insel, von wo aus auch die Fähren zu den Nachbarinseln Faial und São Jorge ablegen.
- Lajes do Pico: Die älteste Siedlung der Insel mit einem historischen Zentrum aus dem 16. Jahrhundert.
- Montanha do Pico: Der namensgebende Vulkan dominiert die Insel und ist mit 2.351 Metern die höchste Erhebung Portugals. Der Gipfel, Piquinho genannt, kann bestiegen werden, wofür eine Genehmigung erforderlich ist.
- Vulkanische Landschaft: Die Insel ist geprägt von schwarzem Lavagestein, das im Kontrast zur üppigen, grünen Vegetation steht und ihr den Beinamen „die graue Insel“ eingebracht hat.
- Naturpools: Anstelle von Sandstränden findet man auf Pico zahlreiche natürliche Schwimmbecken, die durch die erkaltete Lava an der Küste entstanden sind.
UNESCO-Weltkulturerbe Weinregion: Die einzigartige Weinanbaukultur der Insel, bei der die Rebstöcke in kleinen, von Basaltsteinmauern (genannt „currais“) geschützten Parzellen wachsen, ist seit 2004 UNESCO-Weltkulturerbe. Diese Labyrinthe aus Steinmauern schützen die Reben vor Wind und Salzwasser.
Walfang-Geschichte: Pico war jahrzehntelang ein wichtiges Zentrum des Walfangs auf den Azoren. Heute erinnern Museen, Wandmalereien und alte Wachtürme an diese Vergangenheit.
Walforschung und -beobachtung: Die historische Walfangindustrie wurde durch den nachhaltigen Whale Watching Tourismus ersetzt. Die Gewässer um Pico gehören zu den besten der Welt, um Wale und Delfine zu beobachten, da viele Arten das ganze Jahr über dort leben oder auf ihren Wanderungen vorbeiziehen.

Route
Tag 1: Anreise
Tag 2: Ponta do Pico, Lagoa do Capitão, Baía de Canas
Tag 3: Zona das Adegas, Whalewatching
Tag 4: Abreise
Meine Highlights
Ponta do Pico
Der Montanha do Pico (Pico-Berg), auf der Insel Pico gelegen, ist die symbolträchtigste Naturattraktion der Azoren. Es handelt sich um einen Schichtvulkan und mit 2.351 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Erhebung Portugals.
- Höchster Punkt Portugals: Der Vulkan dominiert die Landschaft der Insel und ist an klaren Tagen von fast jedem Punkt auf Pico sowie von den Nachbarinseln Faial und São Jorge aus sichtbar.
- Hauptkrater und Piquinho: Die Struktur besteht aus einem zentralen Krater (Caldeira) und einem Lavakegel in dessen Inneren, der Piquinho genannt wird. Auf der Spitze des Piquinho gibt es Fumarolen, die Wasserdampf bei hohen Temperaturen abgeben, was darauf hindeutet, dass der Vulkan aktiv (aber ruhend) ist.
- Die Besteigung des Berges: Die Wanderung gilt als schwierig und körperlich anspruchsvoll, da das Gelände steil, felsig und uneben ist, was eine gute Koordination und Ausdauer erfordert. Der Ausgangspunkt ist die Casa da Montanha (Bergstation) auf etwa 1.200 Metern Höhe. Es ist obligatorisch, die Auf- und Abstiegszeiten zu registrieren, und Wanderer erhalten zur Sicherheit ein GPS-Gerät. Der Weg ist durch 47 Holzpfosten markiert, die die Wanderer zum Rand des Kraters führen. Die Hin- und Rückstrecke (ohne die Besteigung des Piquinho) beträgt etwa 7,6 km.
- Aussicht: An klaren Tagen bietet die Aussicht vom Gipfel einen vollständigen Blick auf die Insel Pico sowie die Nachbarinseln Faial, São Jorge, Graciosa und manchmal sogar Terceira.



Lagoa do Capitão
Der Lagoa do Capitão ist einer der schönsten und malerischsten Seen in den Höhenlagen der Insel Pico auf den Azoren. Er befindet sich auf der zentralen Hochebene der Insel, auf etwa 800 Metern Höhe, und ist ein obligatorischer Halt für jeden, der das Inselinnere erkundet.
- Malerische Schönheit: Der See ist berühmt für seine ruhige Wasseroberfläche, die die umliegende Landschaft perfekt widerspiegelt. Das Haupt-Highlight ist an klaren Tagen die Spiegelung des imposanten Pico-Berges in den stillen Gewässern des Sees, was eine spektakuläre Fotokulisse schafft.
- Biodiversität: Das umliegende Gebiet ist ein reiches und geschütztes Ökosystem. Es ist üblich, verschiedene Arten von Wasservögeln und gelegentlich weidendes Vieh an den Ufern zu beobachten, was zur typischen Azorenlandschaft beiträgt.
- Vegetation: Der See ist umgeben von endemischer und natürlicher Vegetation, darunter Zedern, Heidekraut und andere Pflanzen, die für den Lorbeerwald typisch sind und zur ruhigen und wilden Atmosphäre des Ortes beitragen.



Baía de Canas
Die Baía de Canas (Bucht der Schilfrohre) ist eine kleine, versteckte Sommersiedlung an der Nordküste der Insel, etwa 8 km von São Roque entfernt. Sie ist bekannt für ihre ruhige, naturbelassene Umgebung und bietet einen malerischen Rückzugsort direkt am Meer.
- Küstenlandschaft: Die Siedlung liegt an einer dramatischen Küste aus schwarzem Lavagestein. In der Bucht gibt es einen kleinen schwarzen Strand, der über einen kurzen Wanderweg vom Meer aus zugänglich ist.
- Wandern: Eine beliebte Wanderroute führt von der Hochebene am Lagoa do Capitão hinunter zur Baía de Canas. Westlich der Bucht führt eine unbefestigte Straße zum Lavafeld Mistério da Prainha, das durch einen Vulkanausbruch von 1562 bis 1564 entstand und bizarre Lavaformationen aufweist.


Zona das Adegas
Die Zona das Adegas (Gebiet der Weinkeller) ist eine Region von großer kultureller und landschaftlicher Bedeutung, die sich hauptsächlich entlang der Nordwestküste der Insel erstreckt. Sie zeichnet sich durch ihre kleinen, schwarzen Steinhäuser (Basalt) aus, bei denen es sich oft um umgebaute, alte Weinkeller („Adegas“) handelt, die inmitten der Weinberge liegen.
- UNESCO-Weltnaturerbe: Die einzigartige Weinanbau-Landschaft von Pico, zu der diese Weinkeller gehören, ist seit 2004 UNESCO-Weltnaturerbe. Die Weinreben werden in kleinen, durch vulkanische Steinmauern („currais“ genannt) geschützten Parzellen angebaut, die Schutz vor Wind und Salzwasser bieten.
- Basaltwein: Die Reben wachsen direkt auf dem vulkanischen Boden, was den lokalen Weinen einen einzigartigen mineralischen Geschmack verleiht.
Criação Velha: Diese Gegend in der Nähe von Madalena ist einer der besten Orte, um die Landschaft der „currais“ (Steinmauern) und Adegas zu sehen. Es gibt Wanderwege, um die Gegend zu erkunden.



Whalewatching
Pico ist ein fantastisches Paradies für Walbeobachtungen und zieht Nautiker und Naturliebhaber aus der ganzen Welt an! Die Gewässer rund um die Insel sind voller Leben und beherbergen eine Vielzahl von Walarten, die das ganze Jahr über begeistert gesichtet werden können. Von majestätischen Pottwalen bis hin zu verspielten Delfinen – die Möglichkeiten für unvergessliche Begegnungen sind nahezu grenzenlos.
Pico bietet auf den Azoren die besten Chancen die größten Tiere unseres Planeten ganz nah beobachten zu können. Bereits sehr nahe an der Küste von Pico werden schon 500 bis über 1000 m Meerestiefe gemessen – ein ideales Jagdrevier für Wale & Delfine. Besonders an Pico ist, dass es eine Gruppe von Pottwalen gibt, welche das ganze Jahr über ansässig ist. Ebenso findet man den auf den Azoren sehr häufig die Rundkopf-Delfine.
Beste Zeit für Walbeobachtungen
Die Hauptsaison für Walbeobachtungen auf Pico erstreckt sich von April bis Oktober, wenn die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, Wale und Delfine zu sehen. Während dieser Monate kannst du regelmäßig an aufregenden Touren teilnehmen, und die ruhigen Gewässer machen es einfach, die beeindruckenden Geschöpfe zu beobachten.




Ich freue mich über eure Anregungen und Fragen!