Der Süden Islands – Highlights für Naturliebhaber und Abenteurer

Entdecke die Highlights im Süden von Island: majestätische Wasserfälle, schwarze Sandstrände und atemberaubende Naturlandschaften.

Der Süden Islands

Der Süden Islands ist eine Region voller natürlicher Schönheit und faszinierender Landschaften. Berühmt für seine majestätischen Wasserfälle, schwarzen Sandstrände und glitzernden Gletscher, zieht dieser Teil des Landes zahlreiche Reisende an, die die unberührte Natur und die einzigartigen geologischen Besonderheiten entdecken möchten.

Die Straße entlang der Südküste bietet atemberaubende Ausblicke auf die Küste, während sich hinter jedem Hügel neue Wunder offenbaren. Von Reynisfjara, einem der bemerkenswertesten Strände der Welt, bis hin zu dem beeindruckenden Seljalandsfoss Wasserfall, gibt es hier für Naturliebhaber viel zu erkunden.

Der Süden Islands - Highlights

Karte

Südisland ist eine der meistbesuchten Regionen des Landes und zeichnet sich durch eine gute Erreichbarkeit sowie eine hohe Dichte an Naturwundern aus. 

Meine Highlights

Seljalandsfoss

Der Seljalandsfoss ist einer der meistfotografierten Wasserfälle Islands, da er als einer der wenigen weltweit einen Pfad besitzt, der vollständig hinter den 60 Meter hohen Wasservorhang führt.

Die Felsklippen, über die das Wasser stürzt, bildeten einst die antike Küstenlinie Islands; das Meer hat sich seither kilometerweit zurückgezogen. Das Wasser stammt aus dem Fluss Seljalandsá, der durch Schmelzwasser des berüchtigten Gletscher-Vulkans Eyjafjallajökull gespeist wird. Die begehbare Höhle hinter dem Fall entstand über Jahrtausende durch die erosive Kraft der Gischt, die das weichere Gestein am Fuß der Klippe aushöhlte. 

  • Winter: Bei Frost kann der Pfad hinter den Wasserfall wegen gefährlichem Glatteis und herabstürzenden Eiszapfen gesperrt sein.
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Gljúfrabúi

Der Gljúfrabúi (isländisch für „Bewohner der Schlucht“) ist ein versteckter, 40 Meter hoher Wasserfall in Südisland, der sich in einer engen Schlucht direkt neben dem bekannteren Seljalandsfoss verbirgt. Er gilt als magisches Erlebnis, da er von außen kaum sichtbar ist. 

  • Lage: Der Wasserfall befindet sich nur etwa 500 Meter (5–10 Minuten Fußweg) nördlich des großen Parkplatzes vom Seljalandsfoss, direkt an der Ringstraße (Route 1).
  • Zugang zur Schlucht: Um den Wasserfall in seiner vollen Pracht zu sehen, muss man durch eine schmale Felsspalte in die Schlucht hineingehen. 
  • Ausrüstung: Der Zugang führt durch einen kleinen Bachlauf, dessen Wasser knöchel- bis schienbeintief sein kann. Wasserdichte Schuhe und eine Regenjacke sind unbedingt erforderlich, da man durch die starke Gischt im Inneren der Höhle sehr nass wird.
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Skógafoss

Der Skógafoss ist einer der größten und ikonischsten Wasserfälle Islands, bekannt für seine beeindruckende Breite, die 60 Meter Fallhöhe und die fast immer sichtbaren Regenbögen in der Gischt. 

Höhe und Breite: Das Wasser fällt 60 Meter in die Tiefe und ist etwa 25 Meter breit.

Besucher können sehr nah an den Fuß des Wasserfalls herantreten, um die immense Kraft des herabstürzenden Wassers zu erleben. Über eine Metalltreppe mit 527 Stufen gelangt man zu einer Aussichtsplattform oben an der Fallkante, die einen Panoramablick über den Wasserfall, die Küste und das Umland bietet.

An sonnigen Tagen erzeugt die reichliche Gischt fast immer einen einfachen oder sogar doppelten Regenbogen vor dem Wasserfall, was ihn zu einem beliebten Ziel für Fotografen macht.

Die Sage vom Wikinger-Schatz: Der Legende nach versteckte der erste Wikinger-Siedler Þrasi Þórólfsson eine Schatztruhe voller Gold in einer Höhle hinter dem Wasserfall. Einheimische versuchten, die Truhe zu bergen, konnten aber nur einen goldenen Ring abziehen, bevor die Truhe für immer verschwand. 

DC3 Flugzeugwrack

Das Wrack einer Douglas Super DC-3 der US Navy am Strand von Sólheimasandur ist eines der bekanntesten Fotomotive Südislands. Es liegt auf einer weiten Fläche aus schwarzem Sand zwischen dem Skógafoss und Vík.

Das Flugzeug musste im Jahr 1973 aufgrund von Vereisung und Treibstoffmangel notlanden. Glücklicherweise überlebten alle Besatzungsmitglieder den Vorfall. Das Militär barg damals nur die Ausrüstung und überließ die Hülle der Natur. 

Das Flugzeug ist mittlerweile stark verfallen. Das Besteigen des Wracks ist aus Sicherheitsgründen und zum Erhalt des Denkmals nicht gestattet.

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Kap Dyrhólaey

Das Kap Dyrhólaey ist ein 120 Meter hohes Vorgebirge an der isländischen Südküste und bildet den südlichsten Punkt des isländischen Festlands. Es bietet spektakuläre Ausblicke auf den schwarzen Strand von Reynisfjara und die Felsnadeln der Reynisdrangar.

  • Der Steinbogen: Das markanteste Merkmal ist das gewaltige, namensgebende Felsentor („Türhügelinsel“), das durch jahrtausendelange Erosion geformt wurde. Schiffe und sogar kleine Flugzeuge können den Bogen passieren.
  • Leuchtturm: Auf dem höchsten Punkt steht der 1927 erbaute, burgähnliche Leuchtturm Dyrhólaeyjarviti. Von hier aus überblickt man im Westen den endlosen schwarzen Sandstrand in Richtung Selfoss und im Osten die Klippen von Vík
  • Papageientaucher (Puffins): Dyrhólaey ist einer der besten Orte in Südisland, um Papageientaucher zu beobachten.
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Reynisfjara

Der Reynisfjara bei Vík í Mýrdal gilt als der berühmteste schwarze Sandstrand Islands und wurde mehrfach zu einem der schönsten nicht-tropischen Strände der Welt gewählt.

  • Basaltsäulen (Garðar): Am Fuße des Berges Reynisfjall befinden sich beeindruckende, geometrisch geformte Basaltsäulen, die wie eine riesige Orgel aussehen und ein beliebtes Klettermotiv für Fotos sind.
  • Reynisdrangar: Markante, spitze Felsnadeln, die aus dem Nordatlantik ragen. Der Legende nach handelt es sich um Trolle, die bei Sonnenaufgang zu Stein erstarrten.
  • Halsanefshellir: Eine markante Höhle direkt am Strand, deren Decke ebenfalls aus Basaltformationen besteht. 

Reynisfjara ist einer der gefährlichsten Orte Islands aufgrund der sogenannten „Sneaker Waves“ (unvorhersehbare Riesenwellen). Die Wellen können plötzlich viel weiter den Strand hinaufreichen als erwartet und besitzen eine enorme Sogkraft. Kehren Sie dem Meer niemals den Rücken zu und halten Sie mindestens 30 Meter Abstand zur Wasserlinie. 

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Fjaðrárgljúfur

Der Fjaðrárgljúfur ist ein spektakulärer, etwa zwei Kilometer langer und bis zu 100 Meter tiefer Canyon in Südisland. Er liegt unweit der Ringstraße bei Kirkjubæjarklaustur und ist bekannt für seine serpentinenartigen Windungen und steilen, moosbewachsenen Felswände. 

Der Canyon entstand vor etwa 9.000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit durch die erosive Kraft von Schmelzwasser. Weltweite Bekanntheit erlangte er unter anderem als Drehort für ein Musikvideo von Justin Bieber sowie für Szenen in der Serie Game of Thrones

Ein gut ausgebauter Pfad führt vom Parkplatz aus etwa zwei Kilometer entlang der Oberkante der Schlucht. Entlang des Weges gibt es mehrere markierte Aussichtsplattformen, die weite Blicke in die Tiefe und auf den gewundenen Fluss Fjaðrá ermöglichen.

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Skaftafell-Nationalpark – Svartifoss

Der Svartifoss (Deutsch: „Schwarzer Wasserfall“) ist einer der einzigartigsten Wasserfälle Islands und befindet sich im Skaftafell-Gebiet des Vatnajökull-Nationalparks. Berühmt ist er für die ihn umgebenden hängenden, schwarzen Basaltsäulen, die der Architektur isländischer Kirchen und dem Design der Konzerthalle Harpa in Reykjavík als Inspiration dienten. 

  • Die Basaltsäulen: Die sechseckigen Säulen (entstanden durch langsame Abkühlung von Lava) rahmen den Wasserfall ein. Der Weg endet an einer Aussichtsplattform, die einen sicheren Blick auf den Wasserfall bietet.

Der Wasserfall ist nur über einen Wanderweg erreichbar. Die Wanderung beginnt am Besucherzentrum und führt bergauf. Der Hauptweg (S5) ist gut markiert. Auf dem Weg dorthin passieren Sie zwei kleinere Wasserfälle, den Hundafoss und den Magnusarfoss.

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Skaftafell-Nationalpark – Skaftafellsjökull

Der Skaftafellsjökull ist eine markante und leicht zugängliche Gletscherzunge des riesigen Vatnajökull, der größten Eiskappe Europas. Er befindet sich im Skaftafell-Gebiet, das Teil des Vatnajökull-Nationalparks in Südostisland ist.

Ein gut markierter Weg führt durch die Moränenlandschaft. Für den Hin- und Rückweg zur Gletscherlagune und dem Rand der Eismasse benötigt man etwa eine Stunde (ca. 3,5 km). Vom oberen Wanderweg zum Svartifoss aus hat man auch einen hervorragenden Blick auf den Skaftafellsjökull und die davor liegende Sanderfläche (Skeiðarársandur), die bei Gletscherläufen überflutet wird. 

Der Skaftafellsjökull zieht sich, wie die meisten Gletscher Islands, aufgrund des Klimawandels rapide zurück. Die Landschaft verändert sich ständig.

Svínafellsjökull

Der Svínafellsjökull ist eine beeindruckende Gletscherzunge im Südosten Islands, die Teil des massiven Vatnajökull-Gletschers ist, dem größten Gletscher Europas außerhalb der Polargebiete. Er befindet sich im Skaftafell-Gebiet des Vatnajökull-Nationalparks. 

Der Gletscher ist bekannt für seine rohe, natürliche Schönheit, mit hoch aufragenden Eisformationen, tiefen Gletscherspalten und Eis, das in verschiedenen Blautönen schimmert. Im Eis sind schwarze Ablagerungen sichtbar, die von der Asche vergangener Vulkanausbrüche stammen und faszinierende Schichten bilden. Obwohl er eine wunderbare Stille ausstrahlt, ist der Gletscher ständig in Bewegung, verändert seine Formen und Strukturen und erzeugt knarrende Geräusche, wenn Eisbrocken in den kleinen Gletschersee rutschen.

Aufgrund seiner Zugänglichkeit und dramatischen Landschaft war der Svínafellsjökull ein beliebter Ort für Gletscherwanderungen und diente als Kulisse für Filme und Fernsehserien (wie „Game of Thrones“). 

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Jökulsárlón

Der Jökulsárlón ist der größte und tiefste Gletschersee Islands und gilt als eines der „Kronjuwelen“ der isländischen Natur. Er liegt im Südosten der Insel am Rande des Vatnajökull-Nationalparks, etwa 380 km von Reykjavík entfernt. 

Die Lagune ist berühmt für ihre riesigen, leuchtend blauen und teils aschegestreiften Eisberge, die vom Breiðamerkurjökull abbrechen und langsam in den Atlantik treiben. In der Lagune lassen sich häufig Robben beobachten, die zwischen den Eisschollen schwimmen oder darauf ruhen. Aufgrund des Gletscherrückgangs hat sich die Fläche des Sees in den letzten 50 Jahren vervierfacht und beträgt heute rund 18 km² bei einer Tiefe von bis zu 284 Metern

Diamond Beach: Direkt gegenüber der Lagune werden die Eisstücke oft an den schwarzen Sandstrand (Breiðamerkursandur) gespült und glitzern dort wie Diamanten.

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Gletscherwanderung Vatnajökull

Geführte Gletscherwanderungen auf dem Vatnajökull (dem größten Gletscher Europas) werden ganzjährig angeboten und sind eine beliebte Aktivität in Island. Die meisten Touren starten im Skaftafell-Gebiet des Vatnajökull-Nationalparks. 

Der Falljökull-Gletscher, ein Auslassgletscher des Vatnajökull, ist für seine eindrucksvollen Eisfälle bekannt. 

Eisfälle sind beeindruckende Naturphänomene, die die fließende, dynamische Natur von Gletschern verdeutlichen. Sie sind beliebte, aber anspruchsvolle Ziele für geführte Gletscherwanderungen und Eiskletterer. Eisfälle gehören zu den gefährlichsten Zonen in Gletschern. Die ständige Bewegung, tiefen, oft verborgenen Spalten und die Gefahr von Eisstürzen machen das Betreten extrem riskant ohne professionelle Führung und Ausrüstung. Der Begriff leitet sich vom Wasserfall ab, da das Eis an dieser Stelle – angetrieben durch die Schwerkraft – relativ schnell talwärts fließt.

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2 Kommentare

  1. Islands Süden ist so schön! Ich bekomme richtiges Fernweh bei den Bildern. Ich empfehle nochmal einen Besuch bei Schnee. Das ist wirklich eine komplett andere Welt als im Sommer. Ich war im März und August in Islands Süden und es waren zwei verschiedene Länder!

Ich freue mich über eure Anregungen und Fragen!

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