Portugal – Azoren – São Miguel: meine Highlights für Entdecker

Entdecke die Höhepunkte von São Miguel: Vulkanlandschaften, heiße Quellen und charmante Städte erwarten dich!

São Miguel

São Miguel, die größte und lebhafteste Insel der Azoren, ist ein wahres Paradies im Atlantik! Mit ihrer atemberaubenden Landschaft, beeindruckenden vulkanischen Kratern und üppigen Vegetation ist die Insel ein Muss für Naturliebhaber und Abenteuerlustige aus aller Welt. Von den malerischen Seen, wie dem Lago das Sete Cidades, bis hin zu den entspannenden heißen Quellen von Furnas – hier gibt es so viel zu entdecken und zu erleben!

Die Insel strahlt nicht nur eine wunderbare Naturschönheit aus, sondern bietet auch eine faszinierende Geschichte und Kultur. Die charmanten Städte und Dörfer, die typischen azoreanischen Häuser und die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen schaffen eine einladende Atmosphäre, die jeden Besuch unvergesslich macht. Ob bei der Erkundung der lokalen Köstlichkeiten oder auf den zahlreichen Wanderwegen – São Miguel hält für jeden etwas Besonderes bereit!

Portugal Azoren  São Miguel Highlights
Grün und Blau – auf den Azoren trifft der tiefblaue Atlantik auf eine saftig grüne Vegetation.

Allgemeine Informationen

São Miguel ist die größte und vielfältigste Insel der Azoren und wird oft als „die grüne Insel“ bezeichnet, dank ihrer üppigen Vegetation und vulkanischen Landschaft. Sie ist auch die bevölkerungsreichste Insel und beheimatet die regionale Hauptstadt Ponta Delgada.

  • Vulkanlandschaft: Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und geprägt von Kraterseen, Fumarolen (Dampfaustritte) und heißen Quellen.
  • Klima: Das Klima ist mild und humid, was die ganzjährige, üppige Vegetation erklärt.
  • Erreichbarkeit: São Miguel hat den größten Flughafen der Azoren (Ponta Delgada), der Verbindungen zum portugiesischen Festland und anderen europäischen Ländern biete
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Die saftig grüne Vegetation kommt nicht von ungefähr: das ganze Jahr über kommt es zu regelmäßiger Wolkenbildung und Regenfällen

Route

Tag 1: Anreise

Tag 2: Furnas, Parque Terra Nostra, Poça da Dona Beija, Lagoa das Furnas, Casa da Grena, Miradouro do Solto do Cavela

Tag 3: Sete Cidades, Ponta da Ferraria

Tag 4: Praia de Lombo Gordo, Ponta do Sossego, Pico Bartolomeu, Cascata da Ribeira dos Caldeirões, Lagoa do Fogo, Caldeira Velha

Tag 5: Caloura, Ponta Delgada

Tag 6: Abreise

Meine Highlights

Caloura

Caloura ist ein malerisches, kleines Fischerdorf an der Südküste von São Miguel, der Hauptinsel der Azoren. Es liegt in der Nähe der Gemeinde Água de Pau, etwa 20 Kilometer von Ponta Delgada entfernt, und ist bekannt für sein mildes Mikroklima und seine entspannte Atmosphäre. 

  • Naturpools und Strand: Caloura ist berühmt für seine natürlichen Badeplätze, die durch vulkanische Felsformationen im Atlantik entstanden sind. Der kleine Strand Baixa d’Areia ist eine beliebte Sandbucht.
  • Fischerhafen: Das Dorf verfügt über einen kleinen, charmanten Fischerhafen, der das traditionelle azoreanische Küstenleben widerspiegelt.
  • Mikroklima: Aufgrund seiner Lage in einer geschützten Bucht herrscht in Caloura ein besonders mildes Klima, weshalb sich hier viele wohlhabende Einheimische Sommerresidenzen mit großen Gärten gebaut haben.

Caloura ist ideal für Reisende, die Ruhe und Entspannung suchen und die natürliche Schönheit der Azoren abseits des Trubels erleben möchten.

Furnas

Das Furnas-Tal (Vale das Furnas) im Osten der Insel São Miguel ist eines der faszinierendsten und geothermisch aktivsten Gebiete der Azoren. Der Ort liegt in einem riesigen, erloschenen Vulkankrater und ist bekannt für seine heißen Quellen, dampfenden Fumarolen und einzigartigen kulinarischen Traditionen.

  • Fumarolen und Caldeiras: Überall in Furnas kann man die vulkanische Aktivität riechen und sehen. Entlang des Furnas-Sees und im Dorf selbst gibt es zahlreiche dampfende Erdspalten (Fumarolen) und kleine, blubbernde Schlammlöcher, die „Caldeiras“ genannt werden. Das zischende Geräusch und der Schwefelgeruch sind allgegenwärtig. Hier entspringen insgesamt 23 warme bis heiße Mineralquellen, von denen einige Temperaturen von bis zu 98° C erreichen.
  • Lagoa das Furnas (Furnas-See): Der zweitgrößte See der Azoren liegt im Krater und ist ein zentraler Punkt der Geothermalaktivität. Am Ufer des Sees kann man beobachten, wie Einheimische und Restaurants große Töpfe mit Essen in der heißen Vulkanerde versenken.
  • Poça da Dona Beija: Ein beliebtes Thermalbad in Furnas. Hier gibt es fünf kleinere, in Naturstein gefasste Thermalbecken, die durch Holzstege miteinander verbunden sind und eine entspannende Atmosphäre inmitten üppiger Vegetation bieten. Die Wassertemperaturen liegen bei angenehmen 39°C. 

Kulinarisches Erlebnis: „Cozido das Furnas“: Das berühmteste Gericht der Insel São Miguel ist der „Cozido das Furnas“ (Furnas-Eintopf). Dieses traditionelle Gericht – ein herzhafter Eintopf aus verschiedenen Fleischsorten (Rind, Schwein, Huhn, Blutwurst) und Gemüse (Kohl, Kartoffeln, Karotten) – wird in einem speziellen Topf für etwa 6-8 Stunden in einem Erdloch am Ufer des Furnas-Sees gegart. Die Nutzung der natürlichen Erdwärme verleiht dem Eintopf einen einzigartigen, leicht schwefeligen Geschmack, der künstlich nicht reproduzierbar ist.

Furnas – Parque Terra Nostra

Der Parque Terra Nostra ist ein weltberühmter botanischer Garten und eine der Hauptattraktionen in Furnas. Er besticht durch seine botanische Vielfalt und seine Thermalbäder. 

Der Park wurde 1775 von dem amerikanischen Kaufmann Thomas Hickling angelegt und im 19. Jahrhundert erweitert. Er beherbergt über 2.000 Arten von Bäumen und Pflanzen aus aller Welt und verfügt über verschiedene thematische Bereiche, darunter eine beeindruckende Kameliensammlung. Zahlreiche verschlungene Wege führen durch die romantisch gestalteten Gärten, vorbei an Grotten, Skulpturen und einem gewundenen Kanal.

Großes Thermalbecken: Das berühmteste Merkmal des Parks ist ein großer, zentraler Pool mit warmem, ockerfarbenem Wasser. Das eisenhaltige Wasser aus vulkanischen Quellen hat eine konstante Temperatur von 38–40 °C und ist für seine heilenden und entspannenden Eigenschaften bekannt.

Casa da Grena

Die Casa da Grená (auch bekannt als Parque da Grená oder einfach nur Grená) ist ein naturnahes Ausflugsziel und ein ehemaliges, historisches Herrenhaus in der Nähe des Furnas-Sees. Es handelt sich um einen Naturpark, der erst 2020 wiedereröffnet wurde, nachdem das Gelände lange Zeit verwildert war. 

  • Naturpark: Das Hauptmerkmal ist der weitläufige Naturpark, der sich in einer Schlucht am Ufer des Furnas-Sees erstreckt. Er gilt als besonders naturbelassen und „unberührt“ und bietet ein intensives Naturerlebnis.
  • „Lost Place“ Villa: Inmitten der üppigen Vegetation befindet sich die namensgebende „Casa da Grená“, eine historische Villa, die heute eine Ruine bzw. ein „Lost Place“ ist. Sie wurde im 19. Jahrhundert vom englischen Konsul erbaut und hat eine bewegte Geschichte hinter sich, bevor sie dem Verfall preisgegeben wurde.

Miradouro do Salto do Cavelo

Der Miradouro do Salto do Cavalo (Aussichtspunkt Salto do Cavalo) ist ein spektakulärer Aussichtspunkt. Er liegt auf einer Höhe von 758 Metern und bietet einen atemberaubenden Panoramablick über das Furnas-Tal, die Furnas-Lagune und die Südostküste der Insel. 

  • Standort: Der Aussichtspunkt befindet sich an der Regionalstraße, die die Gemeinde Povoação mit dem Dorf Furnas verbindet, auf dem Gipfel einer Anhöhe.
  • 360-Grad-Blick: Vom Miradouro aus überblickt man die weite Naturlandschaft in alle Richtungen.
  • Furnas-Krater: Der Hauptanziehungspunkt ist der Blick in den Vulkankrater von Furnas, in dem die Lagune und das Dorf eingebettet liegen. Man sieht die unterschiedlichen Grüntöne der Landschaft und die dampfenden Fumarolen.
  • Ostküste: In die entgegengesetzte Richtung erstreckt sich der Blick entlang der Ostküste der Insel bis hin zum Dorf Povoação und dem Atlantischen Ozean. 

Sete Cidades

Sete Cidades ist zweifellos eine der emblematischsten und meistbesuchten Landschaften der Azoren. Sie wird von vielen als einer der schönsten Orte der Welt und als eines der 7 Wunder Portugals angesehen. Sie liegt im Westen der Insel São Miguel, eingebettet in einen riesigen Vulkankrater. 

Das Herzstück von Sete Cidades ist ihr See, der eigentlich aus zwei angrenzenden, unterschiedlichen Seen besteht: dem Lagoa Azul (Blauer See) und dem Lagoa Verde (Grüner See), die durch eine schmale Brücke getrennt sind. 

  • Das Herzstück von Sete Cidades ist ihr See, der eigentlich aus zwei angrenzenden, unterschiedlichen Seen besteht: dem Lagoa Azul (Blauer See) und dem Lagoa Verde (Grüner See), die durch eine schmale Brücke getrennt sind. 
  • Die Legende: Eine populäre lokale Legende erzählt die Geschichte einer Prinzessin mit blauen Augen und eines Hirten mit grünen Augen, die sich verliebten. Als ihnen verboten wurde zu heiraten, bildeten ihre Tränen die beiden Seen in den Farben ihrer Augen. 

Aussichtspunkte (Miradouros): Der beste Weg, die Dimension und Schönheit der Caldera zu erfassen, ist von den verschiedenen Aussichtspunkten.

  • Miradouro da Vista do Rei: Der berühmteste und beliebteste Aussichtspunkt bietet einen atemberaubenden Blick über die beiden Seen. Das verlassene Hotel neben dem Aussichtspunkt ist ebenfalls ein beliebter Ort für Erkundungen.
  • Miradouro da Boca do Inferno (oder Grota do Inferno): Dieser Aussichtspunkt wird oft als der spektakulärste angesehen. Er bietet einen ikonischen Blick über den Lagoa do Canário, den Lagoa das Sete Cidades und den Ozean. Der Zugang erfolgt über einen kurzen Fußweg vom Parkplatz am Lagoa do Canário.

Dorf Sete Cidades: Am Boden des Kraters, zwischen den Seen, liegt ein kleines, malerisches Dorf.

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Ponta da Ferraria

Die Ponta da Ferraria im Westen der Insel ist ein einzigartiger geothermischer Badeort, der vor allem durch sein natürliches Thermalwasserbecken im Atlantischen Ozean bekannt ist. 

Das Besondere an Ponta da Ferraria ist die Mischung aus kaltem Meerwasser und heißem, schwefelhaltigem Thermalwasser, das direkt aus einer vulkanischen Quelle in den Ozean fließt.

  • Wassertemperatur: Die Temperatur im natürlichen Becken variiert stark je nach Gezeitenstand. Bei Ebbe kann das Wasser in der Nähe der Quelle bis zu 40 °C (oder sogar heißer) erreichen, während es bei Flut kälter wird, wenn sich das warme Wasser mit dem einströmenden Atlantikwasser vermischt.
  • Sicherheit: Im Becken sind Seile gespannt, an denen man sich festhalten kann, da die Strömung, besonders bei Wellengang oder Flut, stark sein kann.
  • Beste Besuchszeit: Der Besuch lohnt sich am meisten bei Ebbe oder kurz danach, da dann die Wassertemperatur am angenehmsten ist und das Baden sicherer ist. Bei starker Flut oder hohem Wellengang kann das Baden gefährlich sein und das warme Wasser ist kaum spürbar.

Aussichtspunkt: Oberhalb der Bucht gibt es einen Aussichtspunkt (Miradouro da Ilha Sabrina), der einen schönen Blick auf die Küste und den Leuchtturm bietet.

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Praia do Lombo Gordo

Der Praia do Lombo Gordo ist ein abgeschiedener, naturbelassener Strand mit schwarzem Sand an der Ostküste, in der Gemeinde Nordeste. Er liegt am Fuße hoher Klippen und ist vor allem für seine Ruhe bekannt. 

Der Strand hat eine ungewöhnliche Besonderheit: Er wird stark von der Meeresströmung beeinflusst. Dadurch entsteht ein Phänomen mit der Sandablagerung:
In einer Periodenzeit von 7 Jahren wandelt der Strand sich von einem kompletten Sandstrand zu einem Steinstrand und wieder zurück.

  • Abenteuerliche Anfahrt: Der Weg zum Strand ist sehr steil, eng und kurvenreich, was die Fahrt zu einem kleinen Abenteuer macht. Für unerfahrene Fahrer oder bei Gegenverkehr kann die Strecke schwierig sein.
  • Schwarzer Sand: Der Strand zeichnet sich durch seinen feinen, schwarzen Sand aus, der vulkanischen Ursprungs ist.
  • Wellen und Schwimmen: Die Wellen an diesem Strand können recht stark sein, weshalb das Schwimmen nicht immer empfohlen wird. Bei ruhiger See und an warmen Tagen kann das Wasser jedoch als angenehm warm empfunden werden.

Ponta do Sossego

Die Ponta do Sossego (auch bekannt als Miradouro da Ponta do Sossego) ist ein wunderschöner Aussichtspunkt und Park an der Ostküste, in der Gemeinde Nordeste. Der Name bedeutet übersetzt „Spitze der Ruhe“, was die Atmosphäre dieses Ortes perfekt beschreibt. 

  • Spektakuläre Aussicht: Der Aussichtspunkt bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf den Atlantischen Ozean und die zerklüftete Ostküste der Insel. An klaren Tagen kann man kilometerweit die Küste entlangblicken.
  • Wunderschöne Gartenanlage: Der Miradouro ist als liebevoll gepflegter, terrassierter Garten angelegt, fast wie ein kleiner botanischer Garten. Er ist bekannt für seine reiche Blumenvielfalt (insbesondere Hortensien) und exotischen Pflanzen, die zum Verweilen einladen.

Pico Bartolomeu

Der Pico Bartolomeu (887 m hoch) ist ein Berg und Aussichtspunkt im Nordosten der Insel. Er bietet spektakuläre Panoramablicke und liegt in der Region Serra da Tronqueira, die für ihre wilde und üppige Natur bekannt ist. 

  • Höhe: Mit 887 Metern ist der Pico Bartolomeu der höchste Gipfel im Nordosten São Miguels.
  • Aussichtspunkt (Miradouro): Der eigentliche Aussichtspunkt „Miradouro do Pico Bartolomeu“ liegt auf fast 900 Metern Höhe und ist gut mit dem Auto erreichbar. Er bietet beeindruckende Ausblicke über die umliegende Berglandschaft der Serra da Tronqueira und den höchsten Berg der Insel, den Pico da Vara (1103 m).
  • Natur: Die Gegend ist Teil des sensiblen Lebensraums des Priolo (Azorengimpel), einem seltenen, endemischen Vogel. Die Umgebung ist geprägt von dichtem Lorbeerwald und einer einzigartigen, unberührten Natur.
  • Wetter: Wie bei vielen Höhenlagen auf den Azoren kann das Wetter schnell umschlagen. Nebel ist häufig, daher ist Flexibilität bei der Planung des Besuchs ratsam.

Cascata da Ribeira dos Caldeirões

Die Cascata da Ribeira dos Caldeirões ist der Hauptwasserfall im gleichnamigen Naturpark im Nordosten von São Miguel, in der Gemeinde Nordeste. Die Attraktion besteht aus mehreren Wasserfällen, historischen Wassermühlen, üppiger Flora und Wanderwegen. 

  • Der Hauptwasserfall: Ein malerischer, hoher Wasserfall stürzt in ein Becken, das von dichtem Grün umgeben ist. Er befindet sich direkt am Parkplatz und ist sehr gut zugänglich.
  • Weitere Wasserfälle: Im Park gibt es weitere, kleinere Wasserfälle, die über Wanderwege erreichbar sind.
  • Historische Wassermühlen: Der Park beherbergt fünf restaurierte Wassermühlen aus dem 16. Jahrhundert, von denen einige noch in Betrieb sind. Eine davon wurde in ein kleines ethnografisches Museum umgewandelt.
  • Flora: Die Vegetation ist reich und vielfältig, mit typischen Lorbeerwäldern, Baumfarnen und den allgegenwärtigen Hortensien. 

Lagoa do Fogo

Der Lagoa do Fogo (See des Feuers) ist ein atemberaubender Kratersee auf der Insel São Miguel und gilt als einer der schönsten und wildesten Seen der Azoren. Er liegt isoliert auf etwa 600 m Höhe in den Bergen der Serra de Água de Pau und ist ein geschütztes Naturschutzgebiet. 

  • Höchstgelegener See: Der Lagoa do Fogo ist der höchstgelegene und zweitgrößte See der Insel São Miguel.
  • Vulkanischen Ursprungs: Der See füllt die Caldera eines erloschenen Vulkans. Die umliegenden Hänge sind von dichter, endemischer Vegetation, wie Lorbeerwald und Baumheiden, bewachsen.
  • Naturschutzgebiet: Das Gebiet ist als Natura 2000-Schutzgebiet und Ramsar-Feuchtgebiet ausgewiesen, um die einzigartige Flora und Fauna, einschließlich seltener Vogelarten, zu schützen. Daher ist die Umgebung weitgehend unberührt und es gibt keine Bebauung direkt am Ufer.

Der See ist oft von Wolken oder Nebel umgeben, daher empfiehlt es sich, das Wetter über Webcams zu prüfen, bevor man hochfährt. Die wichtigsten Aussichtspunkte (Miradouros) sind: 

  • Miradouro da Lagoa do Fogo (Hauptaussichtspunkt): Der am häufigsten besuchte Aussichtspunkt an der Nordseite des Sees, der einen umfassenden Blick über die gesamte Caldera bietet.
  • Miradouro do Pico da Barrosa: Ein weiterer beliebter Aussichtspunkt, der einen anderen Blickwinkel auf den See ermöglicht. 
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Caldeira Velha

Die Caldeira Velha ist ein Naturdenkmal und Thermalbad, das für seine atemberaubende Lage in einem üppigen, subtropischen „Dschungel“ aus Farnen und endemischer Vegetation bekannt ist. Sie liegt am Hang des Vulkans Água de Pau auf dem Weg zur Lagoa do Fogo. 

Der Park verfügt über mehrere natürliche Thermalbecken mit unterschiedlichen Temperaturen.

  • Warmes Becken: Ein beliebtes, wärmeres Becken, das von einer siedenden Quelle gespeist wird (das Quellwasser selbst erreicht fast 100°C), hat eine angenehme Badetemperatur von etwa 34°C.
  • Kühlerer Wasserfall-Pool: Ein weiteres Becken wird von einem Wasserfall gespeist und ist mit etwa 26°C kühler, bietet aber eine besonders malerische Kulisse.

Üppige Vegetation: Die Umgebung ist ein Biosphärenreservat, das von einer reichen Flora geprägt ist, darunter Baumfarne und Lorbeerwald, was dem Ort eine märchenhafte Dschungel-Atmosphäre verleiht.

Fumarolen: Neben den Badebecken kann man auch blubbernde Fumarolen (Dampfaustritte) beobachten, die die vulkanische Aktivität der Insel zeigen.

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Ein Kommentar

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